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Werkzeuge

1. Isolationsmessgerät:
Um eure Wickelarbeit zu überprüfen benötigt ihr zwingend ein Isolationsmessgerät mit 500 V, besser 1000 V. Hiermit überprüft ihr, ob eure Wicklung einen Kurzschluss zum Stator hat. Ein Multimeter ist dafür nicht geeignet weil die Wicklung zu niederohmig ist. Ein Isolationsmessgerät könnt ihr ev. beim Elektriker leihen oder eines kaufen. Ich habe das VC60B+, das kostet so ca. 40 – 50 Euro.

 

2. KV Messgerät:
Um zu überprüfen ob ihr die richtige KV getroffen habt, bzw. um eine Probewicklung zu testen oder den gewickelten Motor auf seine KV zu überprüfen benötigt ihr etwas um die KV zu ermitteln. Ich benutze dafür einen Unisens E (ca. 66,00 Euro) von SM Modellbau mit Unidisplay (ca. 37,00 Euro). UnisensE
Ein KV Meter gibt es auch beim HobbyKing für ca. 20,00 Euro KV Meter

 

3. Geschliffene und Polierte Zange:
Für größere Motoren mit dickem Draht muss man sich eine oder mehrere Zangen anfertigen. Die Zangen müssen so geschliffen sein, dass diese in die Nuten passen außerdem müssen die ganz glatt poliert sein um die Isolation des Kuperlackdrahtes nicht zu beschädigen. Damit drückt man den Draht an die Nuten. Bei kleinen Racer Motoren benötigt man dies nicht unbedingt, da die Drähte einiges dünner sind und der Platz in den Nuten eh sehr begrenzt ist. Hier kann man mit einem Stück Kunststoff, Holz oder einem Propeller arbeiten.

 

4. Alte Propeller:
Es sollten keine Karbon Propeller benutzt werden, diese beschädigen den Kupferlackdraht. Für größere Motoren benutze ich zugeschliffene graue Propeller, für die Racer kann man einfach kaputte 5 Zoll Racer Propeller nehmen und sich diese dann zuschneiden. Mit diesen Propellern kann man die Wicklung zusammen schieben, bei den kleinen Racer Motoren die Wicklung in den Nuten an die Isolierung drücken und noch vieles mehr. So bearbeitet Propeller sind wahre Multitools.

 

5. Fädelwerkzeug:
Wenn die Wicklung gefädelt werden muss, ist es oft notwendig in der Wicklung etwas Platz zu schaffen um den Draht durch zu fädeln. Bei größeren Motoren habe ich mir hier einen Schraubenzieher geschliffen und poliert. Bei kleinen Racer Motoren reicht eine einfache Stecknadel.

 

 

 

 

6. Rundholz/Dübel:
Zum aufwickeln der einzelnen Drähte vor dem wickeln benutze ich für dicke Drähte drei runde Hölzer mit Loch (Besenstiel), bei den Racern habe ich drei Dübel genommen. Damit tut man sich beim wickeln leichter, es fliegen dann nicht drei 1 m lange Drähte wild in der Gegend herum, die Drähte bleiben gerade und man kann gut daran ziehen.
Weiterhin sind Wäscheklammer, Zahnstocher, zugeschnittenes Holz oft nützlich wenn man die Wicklung drücken oder bewegen muss. Holz beschädigt die Isolierung nicht.

7. Kupferlackdraht:
Den sollte man immer in unterschiedlichen Stärken da haben. Man weiß vorher nicht was maximal in die Nuten passt und man muss es ausprobieren. Für unsere Racer Motoren nehme ich für Probewicklungen einen Kupferlackdraht mit Durchmesser 0,28 mm. Für die richtige Wicklung bei den 2205er Statoren mit 2300 KV einen mit 0,45 mm bis 0,53 mm Durchmesser. Je nach Stator und je nach KV Zahl variiert das aber. Um so mehr Windungen ich machen muss, desto dünner der Draht, um so weniger Windungen ich machen muss, desto dicker der Draht.
Ich kaufe den Draht immer bei Elosal, hier bekommt ihr auch Zubehör wie Wickelpapier und Isolationsschläuche, aber auch z.B. Conrad hat Kuperlackdraht im Programm.

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